Song zum Tag: The Prodigy – Weather Experience

9. Januar 2010 von SLogan

Das Wetter hat bisher zwar nicht ganz gehalten, was uns die Meteorologen für Daisy versprochen haben, trotzdem war das Schneegestöber schon ordentlich. Wie geschaffen für solche Tage ist die Weather Experience von The Prodigy:

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Kaufbefehl: The Prodigy – Invaders must die

25. Februar 2009 von SLogan

Der Begriff Comeback hat seine ursprüngliche Bedeutung völlig verloren. Mag sein, dass diese etymologische Entwicklung damit zusammenhängt, dass man im Boxsport gemeinhin sagt – also quasi gemein daher redet: „They never come back!“ Durch das Ummünzen ist es inzwischen jedem möglich: dem Fußballer, der nach einer Rot-Sperre wieder für seine Mannschaft aufläuft, wie auch dem Mittrinker, der kurz „für kleine Säufer“ war und danach sofort das nächste Bier bestellt. Tolle Comebacks!

Mit dem neuen Album gelingt „The Prodigy“ aber tatsächlich eine sensationelle Rückkehr, denn seit „Fat of the land“ hatte man doch nicht viel von den Jungs gehört. Da war noch so ein Lied, „Baby’s got a temper“, aber richtige Kracher blieben aus. (Ja, ich weiß, dass da noch ein komplettes Album war, doch hat jemand davon Notiz genommen?)

Die Tracks im einzelnen: „Invaders must die“ bietet einen ruhigen Auftakt zum Eingewöhnen, aber auch direkt satte Bässe. Es klingt wie Prodigy schon immer geklungen hat: Derbe auf allen Frequenzen, vielleicht ein Hauch von Daft Punks „Robot Rock“. Aber es kann kein Zweifel aufkommen: „We are The Prodigy!“ Und man muss zugeben, dass Prodigy eher härter waren als Daft Punk. „Omen“ – Es gab bis heute ca. 107 Lieder dieses Titels, und dieses ist klassisch, tankbar und abwechslungsreich. „The writing’s on the wall, it wont go away!“ Bei “Thunder” wird viel Bass geboten, low frequency. “I hear thunder, it’s no good for me!” Nur langsamer, hit the dancefloor, Mr. Oizo.

“Colours” sollte offensichtlich ein Computer-Game-Tune…. düdeldüdeldüüü… werden, der mit Bass unterlegt wurde und doch unerwartet melodisch ist. „Take me to the hospital“ weckt Erinnerungen an die frühen 90er. „James Brown is dead“ stand hier wohl für den Anfang Pate. Nur eine Frage bleibt bei diesem Track offen, wo kam die Spinne her? „Warriors dance“ ist mystisch angehaucht, garniert mit einer Sängerin wie bei… ich komm noch drauf, irgendwann, nur nicht schnell genug für diesen Text.

„Run with the wolves“ ist irgendwie immer zu schnell vorbei, als dass ich es einordnen kann. Ob das nun ein schlechtes Zeichen ist, mag ich nicht sagen. Aber von der Struktur des Albums ist dieser ruhige Abschnitt genial platziert. Denn „Omen reprise“ bietet die besten zwei Minuten der ganzen Scheibe, inkl. Computerabsturz-Geräuschen. Hoffentlich kommen davon noch ganz viele lange Remixe! Tröööö, the „World’s on fire“ und es geht schnell weiter mit drückenden Bässen – we like that!

„Piranha” hat wieder den early 90ies Style, doch this time it meets 50ies Horror. Anstrengend in Box und Ohr, aber mehr als eingängig. Spooky! Und zum Schluss „Stand up”, swing alon, Big Band meets break-beat. Vielleicht das ruhigste Stück der Platte, das Chillout zum Ende.

Ohne Zweifel dürfte „Invaders must die“ das Comeback des Jahres sein. Die Stücke klingen nach Prodigy, das mag man als Stillstand empfinden, aber es werden immer wieder vertraute Elemente mit neuen gemischt. Wer den Prodigy-Sound vermisst hat, muss einfach zuschlagen, wer No Good oder Firestarter nie gebrauchen konnte, ist natürlich immer noch falsch.

Hit Kandidaten sind genug dabei, ich tippe auf ca. drei fette Charterfolge, ob es in Zeiten, in denen Musikfernsehen nicht mehr stattfindet, gelingt, mit ungewöhnlichen Clips aufzufallen, wird die Frage der nächsten Wochen sein. Und hoffentlich orientieren sich The Prodigy nicht am Veröffentlichungstempo von den Elektropionieren Kraftwerk…

Wie viel Anteil an der Begeisterung davon getragen ist, dass es so lange keine Musik dieser Art gab, wird die Zeit zeigen, aber dieses Album ist gut von vorne bis hinten durch hörbar.

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Suchbild: The Prodigy are back and under attack

27. Januar 2009 von SLogan

Es kann ein bisschen dauern, aber mit ein wenig Geduld wird man bei diesem Suchbild fündig. Wer die Suche aufgibt, kann sich ausführlich über Danielle Lloyd informieren.

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Historische Skandalvideos: The Prodigy – Smack my bitch up (1997)

3. Juni 2008 von SLogan

Es ist keine epische Erzählung wie Falcos Jeanny nötig, um sich in die Liste der Skandalvideos einzureihen, es geht auch mit textarmer elektronischer Musik. The Prodigy hatten beispielsweise mit den Textzeilen “Everybody’s in the place – let’s go” und “You`re no good for me, I don`t need nobody. Don`t need no-one, that`s no good for me.” Erfolge gefeiert, bevor sie auffällig wurden.

Mit den Zeilen “Change my pitch up, smack my bitch up!” erregten Sie schließlich Aufsehen bei den Moralwächtern. Hier wird so deutlich zu Gewalt gegen Frauen aufgerufen, dass es sogar zum Zoff mit den Beastie Boys kam. Da musste das (eigentlich harmlose) Video natürlich in die Nacht verbannt werden. Viele sehen darin nur einen typischen Samstagabend…

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